Ameisen

Ameisen im Haus – wie werde ich sie los?


Seien es offene Fenster und Türen, Löcher im Fliegengitter oder andere undichte Stellen – sobald Ameisen eine Futterquelle wittern, ziehen sie schneller als uns lieb ist in unsere vier Wände ein. Diese fleißigen Insekten sind weit verbreitet – das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass in Österreich etwa 130 verschiedene Arten beheimatet sind. Auch wenn sie in der Natur oder in unserem Garten als Nützlinge gelten, sind sie im Wohnbereich dennoch ungern gesehene Gäste. Um diese Plagegeister wieder loszuwerden, muss man zu Hilfsmitteln greifen. Was man gegen die Ameisen im Haus selbst tun kann und wann es besser ist, den Experten zu rufen, erfahren Sie in den nächsten Absätzen.

So hindere ich Ameisen am Einnisten

Werden ein paar kleine und einfache Tricks befolgt, lässt sich eine Ameisenplage meist schon vorbeugen. Konkret bedeutet das: Lebensmittel sollten im Sommer beispielsweise nicht geöffnet stehen gelassen werden. Ameisen wittern hier eine Nahrungsquelle, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Das trifft ebenso auf den Biomüll zu, der regelmäßig entsorgt werden sollte. Haben Sie Haustiere, ist es ratsam, das Futter nicht im Napf stehen zu lassen.

Sollten die eifrigen Tierchen bereits Ihre Lebensmittel angeknabbert haben, schmeißen Sie diese lieber weg. Ameisen hinterlassen eine Duftspur, damit alle Artgenossen den Weg zum Futter finden. Deshalb im Anschluss diese Ameisenstraße am besten mit Essigreiniger oder Alkohol entfernen, damit sie den Weg nicht wiederfinden.

Da die Plagegeister auch durch Ritzen und Spalten in den Innenbereich kommen können, sollten diese jedenfalls abgedichtet werden. Dies lässt sich zum Beispiel mit etwas Lehm, Silikon oder Leim schnell und einfach lösen.

 

Ameisen

 

Hausmittel gegen Ameisen

Nichtsdestotrotz kann es schnell einmal passieren, dass sich die ungebetenen Gäste ins Haus einschleichen. Um Herr oder Frau der Lage zu werden, können auch einfache Hausmittel helfen:

  • Backpulver: Einfach Backpulver mit Zucker vermischen und auf die Ameisenstraße streuen. Alternativ hilft auch Natron oder Hirschhornsalz. Kleiner Tipp: Brotbackpulver ist effektiver als Kuchenbackpulver.
  • Hefe & Zucker: Ein Hefewürfel mit Zucker bestreut kann ebenfalls Abhilfe schaffen.
  • Klebeband: Auch ein doppelseitiges Klebeband kann gegen Ameisenstraßen helfen.
  • Duftstoffe: Auf Düfte wie Zitrone, Majoran, Zimtpulver, Pfefferminze oder Lavendel reagieren Ameisen sehr sensibel. Am besten ein Tuch oder Stück Papier mit ätherischem Öl beträufeln und auf die Ameisenstraße legen.

Weitere effektive Hausmittel gegen die Ameisenplage finden Sie hier.

Der Attensam Profitipp

Vermischen Sie abgestandenes Bier mit einem Esslöffel Honig in einer flachen Schale. Wichtig: Die Wände dieser Schale sollten senkrecht sein. Wenn man das Gemisch nun auf der Ameisenstraße platziert, werden die Ameisen durch den süßlichen Geruch angelockt und folgen diesem.

Wann sollte bei Ameisen der Profi rangelassen werden?

Das Team der Attensam Schädlingsbekämpfung hilft jederzeit gern. Es ist dringend zu empfehlen, einen Experten heranzuziehen, wenn es sich um Pharaoameisen handelt. Bei dieser Art von Ameisen, die auch Krankheiten überträgt, ist die Bekämpfung in manchen Bundesländern gesetzlich geregelt. In Wien beispielsweise gibt es die Wiener Pharaoameisen-Verordnung – hier handelt es sich auch um eine Meldepflicht. In diesem Fall lohnt es sich jedenfalls Attensam zu kontaktieren, um diese Gefahrenquelle diskret, zuverlässig und umweltschonend zu bekämpfen.

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