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Einwintern: Garten-Tipps fürs erfolgreiche Überwintern!


Sorglos durch den Winter?

Gärten sind etwas sehr schönes, jedoch kann das „einwintern“ dieser auch richtig anstrengend werden. Der Grundstein für einen blühenden Frühling wird schon im Herbst gelegt. Wir haben die wichtigsten Tipps und Tricks, wie man den Garten perfekt für die kalte Zeit im Jahr vorbereitet!

  • Herbstlaub einsammeln
  • Dachrinne von Laub befreien
  • Rasenflächen von Laub befreien
  • Sträucher, Bäume und Hecken schneiden
  • Beete abdecken
  • Kübelpflanzen winterfest machen

Beete abdecken – worauf ist zu achten?

Zuerst sollte das Unkraut sorgfältig entfernt werden und danach der Boden leicht aufgelockert werden. In den aufgelockerten Boden kann auch noch etwas Mist oder reifer Kompost eingearbeitet werden. Das Beet wird am besten mit natürlichen Materialen wie Schnittabfällen, Laub oder Stroh abgedeckt, so ist der Boden für den Winter geschützt und wird obendrein mit genügend Nähstoffen versorgt. Am besten eignet sich dafür Rindenmulch, denn diese Schicht hält den Boden feucht und schützt ihn vor Regen und Wind. Wichtig: Unkraut sollte zur Gänze entfernt werden, bevor Sie Ihre Beete mit Mulch bedecken. Als Alternativen zum Rindenmulch können Sie auch Bodendecker oder Teppichstauden verwenden – diese erfüllen eine ähnliche Funktion.

 

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Rindenmulch – der beste Begleiter Ihrer Beete über den Winter.

Laub entfernen

Im Herbst leuchten die Bäume in bunten Farben und sorgen so für eine prächtige Herbststimmung. Wenn jedoch die Blätter fallen, muss das Laub von der Rasenfläche verschwinden, ansonsten stirbt das Gras darunter im Winter ab. Am besten benutzt man dazu einen Laubbläser – das geht am schnellsten und ist ganz einfach! Unter Bäumen oder zwischen den Sträuchern kann man ohne Bedenken künstliche Laubhügel aufbauen, diese bieten einen natürlichen Frostschutz. Auch die Tierwelt wird einem dafür dankbar sein, denn diese Plätze sind ideal für einen ausgedehnten Winterschlaf.

Der Attensam Profitipp

Bis spätestens Ende Oktober bzw. Anfang November soll das letzte Mal der Rasenmäher angeworfen werden. Darauf zu achten ist, dass die Grashalme nicht kürzer als vier Zentimeter gemäht werden, weil sonst der Frost die Grashalme „verbrennt“.

Sind Ihre Bäume sicher?

Gerade die Monate Oktober und November sind für Ihre stürmischen Tage bekannt. In dieser Zeit sollten Sie auf jedes Unwetter gut vorbereitet sein, denn umstürzende Bäume und herabfallende Äste können rasch große Schäden anrichten – an Menschen, Häusern, Fahrzeugen und vielem mehr!

Wussten Sie schon?

Die Verkehrssicherheitspflicht von Bäumen besagt, dass der Baumeigentümer grundsätzlich verpflichtet ist, Schäden durch Bäume an Personen und Sachen zu verhindern. Verletzt er diese Pflicht, ist er für eingetretene Schäden haftbar wenn:

  • sich durch umstürzende Bäume, herabfallende Kronenteile und Äste, etwaige Schäden ereignen
  • ein Schaden die Folge eines mangelhaften Zustand des Baumes ist
  • der Besitzer des Baumes nicht beweisen kann, dass er alle zur Abwendung der Gefahr erforderliche Maßnahmen getroffen hat.

 

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Achten Sie auf Ihren Baum – damit Ihnen nicht das gleiche Schicksal blüht.

 

Es geht also darum, auf vorhersehbare Schadensereignisse zu reagieren und Gefahrenquellen abzuwenden. Dies verlangt unter Umständen einen rechtzeitigen Kronenrück- bzw. Sicherungsschnitt oder die Entfernung von Teilen des Baumes. Verantwortungsbewusste Eigentümer müssen daher stets auf die Verkehrssicherheit von Bäumen auf hauseigenen Liegenschaften achten. Vor allem dort, wo sich Menschen aufhalten, hat Sicherheit allerhöchste Priorität.

 

Sie sehen also, auch in den kalten Monaten bietet Ihr Garten einiges an Herausforderungen. Wenn Sie kein Risiko eingehen wollen, holen Sie sich am besten gleich den Profi ins Haus!

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