Wespe

Die Wespen kommen – was man tun kann


Mit dem Eis auf der Terrasse sitzen oder den Morgenkaffee mit frischen Früchten auf dem Balkon genießen – das sind nur ein paar Erlebnisse, auf die man sich im Sommer besonders freut. Leider können Wespen, die einem in diesen Momenten manchmal Gesellschaft leisten, dabei stören. Daher haben wir die wichtigsten Fakten zu diesen Lästlingen und ein paar Tipps, damit sie erst gar nicht zur Plage werden, zusammengetragen.

Wann kommen die Wespen?

Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit der Wespen: Die Arbeiterinnen schlüpfen, um der Königin mit dem Nestbau zu helfen. Hier nimmt also alles seinen Anfang – bis in den Spätsommer beziehungsweise Herbst kann die Population eines Wespennests dann auf über 7.000 anwachsen. Erst im Winter sterben alle Tiere aufgrund der Witterung – außer die Jungkönigin, diese fliegt aus und verkriecht sich an einem möglichst warmen Unterschlupf um der Kälte zu entgehen. Das Nest stirbt ab und wird nicht mehr neu besiedelt.

 

Meist befinden sich die Wespennester an der sonnigen Südseite. Doch generell gilt: Diese schwarz-gelben Insekten kommen so gut wie überall hin. Genauere Infos zu Größe und Form der Nester kann man in unserem Blogbeitrag vom vergangenen Jahr nachlesen.

 

Wespen

 

3 Tipps gegen Wespen

Mit einigen einfachen Maßnahmen kann man diesen Plagegeistern schnell Einhalt gebieten:

  • Lavendel- und Pfefferminzöl: Bestimmte Gerüche können Wespen gar nicht ausstehen, daher ist eine Lampe mit ätherischen Ölen genau das Richtige. Ein netter Nebeneffekt: Damit sorgen Sie gleichzeitig für einen angenehmen Duft und gute Stimmung auf Ihrer Terrasse oder Ihrem Balkon.
  • Weglocken mit Süßem: Wenn man gerne draußen isst, weiß man, wie schnell diese fliegenden Insekten angelockt werden. Doch man kann sie überlisten – und zwar mit überreifem Obst oder zuckerhaltigen Lebensmitteln, die man einfach an einem Ort platziert, wo die Wespen nicht stören. So sitzen sie zumindest nicht direkt auf dem Essen.
  • Das sind Magneten: Im Idealfall entfernt man morsches Holz und (faulendes) Fallobst aus dem Garten, außerdem sind Blattläuse und andere Baumschädlinge ein Leibgericht von Wespen. Auch Speisen mit hohem Zuckergehalt sollte man nicht allzu lange im Freien stehen lassen.
  • Waspinator: Waspinatoren sind Nachbildungen von Wespennestern aus Stoff. Diese eignen sich um Wespen von gewünschten Orten fern zu halten.

Der Attensam Profitipp

Kommen Wespen in Ihre Nähe heißt es Ruhe bewahren. Wildes Um-Sich-Schlagen oder Wegblasen ist nicht ratsam. Das provoziert die Lästlinge nur und macht sie eher angriffslustig, weil sie sich bedroht fühlen.

Wespen haben mich dennoch erwischt – was hilft?

Das Glück ist nicht immer auf unsere Seite und manchmal wird man trotz aller Vorbeugemaßnahmen gestochen. Manche Menschen reagieren auf Stiche von Wespen allergisch – in diesem Fall schnellstens einen Arzt aufsuchen. Meistens sind sie aber ungefährlich, können dennoch sehr schmerzhaft sein. Am einfachsten kann man sich mit Eiswürfeln helfen, die kühlende Wirkung betäubt recht schnell. Die schmerzende Stelle kann zusätzlich auch mit Essig, Tomatenblättern, Zitronen- oder Zwiebelsaft behandelt werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein Hitze-Stick, der das Eiweiß des Stichs zersetzt und so den Schmerz lindert.

Nest mit Wespen nie selbst entfernen!

Sollten es sich die Plagegeister in großer Anzahl in einem Nest bei Ihnen gemütlich machen, ist Profihilfe gefragt: Das Expertenteam von Attensam bringt einen speziellen Wirkstoff direkt in das Nest ein, um die Königin zu bekämpfen und das Nest stillzulegen. Erst dann kann es entfernt werden. Damit einem geruhsamen Sommer im Freien keine Wespen mehr im Wege stehen!

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