essbare Pflanzen

Essbare Pflanzen – geht das im eigenen Garten?


Selbstangebautes Obst und Gemüse, davon träumen viele – egal ob Besitzer eines großen Gartens oder mit wenig Platz am Balkon. Essbare Pflanzen sind jedenfalls etwas Schönes und Köstliches zugleich. Anbau und Pflege eines essbaren Gartens will jedoch gelernt sein!

 

Im folgenden Blogbeitrag erfahren Sie, wie man beim Anlegen eines Gemüsebeetes am besten vorgeht, welches Gemüse oder Obst am besten passt und wie Sie sich um essbare Pflanzen kümmern sollten. Natürlich mit von der Partie – ein Attensam Profitipp!

Planung ist das Um und Auf

Der effizienteste Weg, um an eigene essbare Pflanzen zu kommen, ist sicherlich ein Gemüsebeet. Beachten Sie bei der Planung nicht nur persönliche Vorlieben – Klima, örtliche Gegebenheiten und zeitliche Möglichkeiten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

 

Zuallererst sollte man die Umgebung unter die Lupe nehmen: Wie viel Platz ist dafür vorgesehen? Ist der Platz sonnig genug? Ist dieser Schritt abgeschlossen, sollte man sich überlegen, wie viel Gemüse und vor allem welche Sorten man überhaupt anbauen möchte – das ist entscheidend für die Anzahl der Beete. Dabei gilt folgendes zu beachten:

  • Planen Sie 6m² pro Beet ein!
  • Planen Sie Wege zwischen den Beeten mit jeweils 1m²!

Machen Sie sich außerdem einen Plan mit den jeweiligen Pflanzzeiten! Hier kann man essbare Pflanzen in Vor-, Haupt- und Nachkulturen einteilen, um den Ertrag zu optimieren. Eine Unterscheidung in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer kann ebenfalls sinnvoll sein – denn Starkzehrer wie Kohl oder Tomaten benötigen mehr Nährstoffe und hungern den Boden aus.

Der Attensam Profitipp

Essbare Pflanzen benötigen Zeit, durchdachtes Zeitmanagement ist deshalb das Um und Auf. Als Faustregel gilt – für 10m² Gemüsebeet benötigt man rund 30 Minuten Pflegeaufwand pro Woche!

Für welche Sorte soll ich mich entscheiden?

Bevor im eigenen Beet die erste Ernte ansteht, muss erstmal eine grundsätzliche Frage geklärt werden: Welche Sorten kommen als essbare Pflanzen überhaupt in Frage? Vor allem für den Anfang empfehlen sich Gemüsesorten, die schnell wachsen –diverse Salate, Karotten, Zucchini, Radieschen und Erbsen können Sie relativ bald ernten. Bei Kartoffeln dauert es hingegen etwas länger, um erste Erfolge zu sehen. Trotzdem sind sie ein ideales Gemüse für frische Beete: Kartoffeln lockern den Boden dauerhaft auf und verhindern, aufgrund ihrer hohen Blattdichte, übermäßiges Unkraut.

 

Obst-Fans sollten vor allem zu Beerensträuchern greifen – herbsttragende Himbeeren sowie Johannisbeersträucher sind besonders pflegeleicht. Auch Heidelbeeren, Erdbeeren und Brombeeren bieten sich an. In wärmeren Lagen kann man ebenso zu exotischeren Früchten wie Mini-Kiwis greifen.

 

Ein Tipp am Rande: Essbare Pflanzen sollten in einer Mischkultur angebaut werden. Auf diese Weise können sie sich gegenseitig helfen und unterstützen, denn Schädlinge können so auf natürliche Weise abgewehrt werden. Besonders gut passen Zwiebeln und Karotten zusammen. Genauso wie Gurken und Bohnen. Tomaten sind hingegen etwas schwierig für Mischkulturen.

Essbare Pflanzen pflegen und ernten

Beginnen die Pflanzen erstmal zu wachsen, ist Pflege angesagt. Wie bereits erwähnt, sollte man hierfür genügend Zeit einplanen – Gießen, Unkraut entfernen und Düngen lautet die Devise!

 

Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel Gießen. Übermäßig viel Wasser spült Nährstoffe aus dem Boden. Beim Dünger gilt: Nur gesunde Pflanzen benötigen ihn, Schwachzehrer wie Radieschen gar nicht. Vorsicht gilt auch bei der Dosierung – zu viel oder zu wenig Düngen schadet Ihren Pflanzen!

 

Nach der sorgsamen Pflege können Sie sich über eine satte Ernte freuen – hier unbedingt den richtigen Zeitpunkt bedenken! Dieser kann je nach Gemüse- oder Obstsorte sehr unterschiedlich sein.

 

Attensam als Unterstützung

Essbare Pflanzen sind nicht immer pflegeleicht. Sollten Sie daher Hilfe bei der Pflege brauchen, steht Ihnen Attensam mit Rat und Tat zur Seite: Das Team der Grünflächenbetreuung unterstützt Sie bei Fragen und auch bei der Pflege!

 

Mit diesen Tipps rund um einen essbaren Garten steht der nächsten erfolgreichen Ernte nichts mehr im Wege – wir wünschen viele genussvolle Momente mit dem selbstangebauten Gemüse und Obst!

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