Fassadenbegrünung

Fassadenbegrünung – die natürliche Klimaanlage


Welcher Stadtbewohner kennt diese Situation nicht? Im Sommer ist es wahnsinnig heiß. Das Wetter fühlt sich durch den Asphalt in der Stadt nur noch tropischer an. Das Schwitzen ist somit vorprogrammiert. Daher stellt sich die Frage, wie man die heißen Tage in den Sommermonaten gut überbrücken kann. Vertikale Gärten können eine Lösung sein! Auf der einen Seite sind sie gut für die Umwelt. Andererseits verwandeln Pflanzen jede Hausmauer in eine grüne Oase. Dass eine solche natürliche Klimaanlage durchaus sinnvoll ist, zeigt nicht zuletzt die wachsende Anzahl an sogenannten „Vertical Green Buildings“ wie das „Studio Zwei“ in Wien oder der „Bosco Verticale“ im italienischen Mailand. Welche Vorteile die Fassadenbegrünung tatsächlich hat, welche Arten es gibt und was der Profi dazu sagt, lässt sich hier nachlesen.

Wofür sind natürliche Klimaanlagen eigentlich gut?

Für grüne Außenwände gibt es zahlreiche gute Argumente: Eine Fassadenbegrünung reduziert die Hitze in den Städten. Zudem kann auch noch CO2 gesenkt werden – um ganze 75 Prozent! Durch Pflanzen an Häusern wird auch die Qualität der Luft verbessert. Außerdem werden Staub und Schadstoffe gefiltert. Weiters ist positiv, dass mit Hilfe der Begrünung Lärm eingedämmt werden kann. Und Tiere finden in vertikalen Gärten einen neuen Lebensraum.

 

Im Winter können Rankpflanzen als Isolationshilfe dienen. Das bedeutet, dass damit Heizkosten eingespart werden können. Im Gegensatz dazu können Pflanzen an der Hauswand an den heißen Tagen kühlende Effekte erzeugen. Nicht nur Menschen und die Tierwelt haben von der Fassadenbegrünung Vorteile, sondern auch das Gebäude selbst. Die Bausubstanz wird optisch aufgewertet und die Lebensdauer verlängert. Pflanzen schützen die Außenwände nämlich gegen Schlagregen und UV-Strahlungen.

Arten der Fassadenbegrünung

Bei der Fassadenbegrünung wird zwischen einer bodengebundenen und einer fassadengebundenen Begrünung unterschieden: Wird eine Hausmauer mit Pflanzen verschönert, sind Efeu und Wilder Wein (Veitchii) weit verbreitet. Man kann jedoch auf noch viel mehr Arten zurückgreifen – natürlich hängt es auch davon ab, welche Pflanze für welche Art der Begrünung am besten geeignet ist.

 

Bei der bodengebundenen Fassadenbegrünung gibt es sogenannte Selbstklimmer, die in der Erde verwurzelt sind und selbstständig die Wand nach oben klettern. Sie müssen aber eventuell bewässert oder zurückgeschnitten werden. Andere Pflanzenarten brauchen wiederum Kletterhilfen, um an der Fassade entlang zu wachsen. Drähte oder Gitter können hier helfen.

 

Fassadengebundene Begrünungen kommen ohne Kontakt zum Erdreich aus, sind aber beim Errichten und Instandhalten aufwendiger. Zudem sind sie auch kostenintensiver. Bei dieser Methode werden Tröge mit Pflanzen an der Hausmauer befestigt. Diese Art von Fassadenbegrünung ist auch als „Vertical Garden“, „Living Wall“ oder „Wonderwall“ bekannt.

 

Fassadenbegrünung

Der Attensam Profitipp

Auch Moos ist famos – es eignet sich hervorragend zur Fassadenbegrünung! Moos wirkt wie ein „Biofilter“. Außerdem ist es äußerst langlebig, robust und anpassungsfähig. Und es ist keine Pflege nötig – Moos versorgt sich selbst mit Feuchtigkeit und allen wichtigen Nährstoffen direkt aus der Luft. Den künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten sind damit ebenso keine Grenzen gesetzt wie ein Beispiel aus der Wiener Innenstadt beweist.

Attensam hilft bei der Fassadengestaltung und -pflege

Natürlich benötigt die Fassadenbegrünung regelmäßige Pflege, die Bepflanzung muss immer wieder großflächig zurückgeschnitten werden – nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch aus hygienischen Gründen. Von der Planung über die Umsetzung bis zur Pflege des vertikalen Gartens – die Gartenplaner und -betreuer von Attensam sind die richtigen Ansprechpartner für eine schöne bepflanzte Fassade. Wenn wir Ihr Interesse für eine innovative Grüngestaltung Ihrer Fassade geweckt haben, kontaktieren Sie uns doch einfach. Worauf warten Sie noch?

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