Schaben

Hilfe, die Schaben kommen – was tun?


Viele kennen sie – ungeliebte Gäste in den eigenen vier Wänden. Schädlinge wie Schaben können sich in jedem Haushalt breitmachen – selbst wenn die Wohnung regelmäßig geputzt wird und somit sauber ist. Die kleinen Schädlinge können sogar in ausgefallenen Haaren oder Essensresten überleben.

 

Am bekanntesten ist wohl die deutsche Küchenschabe oder auch Kakerlake, aber es gibt über 4.600 verschiedene Arten. Sie vermehren sich rasant und können Krankheiten übertragen. Wie man Schaben erkennt und was es bei der Bekämpfung zu beachten gilt, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag. Plus: Attensam verrät einen Profitipp!

Wie identifiziere ich Schaben richtig?

Schaben sind Meister der Tarnung. Sie sind nachtaktive Allesfresser, die untertags nur schwer auffindbar sind. Daher bleiben sie oft lange Zeit unentdeckt. Auch wenn die Schädlinge nicht direkt sichtbar sind – diese Zeichen könnten auf einen Befall hindeuten:

  • Schaben häuten sich während ihrer Entwicklungsphase mehrmals. Die Haut bleibt als durchsichtige Hülle zurück.
  • Sie legen ihre Eier nahe der Nester ab. Diese „Eierpakete“ sind ca. so groß wie eine halbe Kaffeebohne.
  • Ausscheidungen der kleinen Lästlinge verlaufen häufig in einer Spur und ähneln Kaffeepulver.
  • Schaben geben Duftstoffe ab, um miteinander zu kommunizieren – diese nehmen wir Menschen als sehr penetrant wahr.
  • Außerdem vergehen sich diese Schädlinge gerne an Lebensmittel und hinterlassen Fraßspuren. Entdecken Sie solche, sollten Sie diese Produkte auf keinen Fall mehr essen!

Wenn Sie einige der oben genannten Warnhinweise in Ihrem Eigenheim feststellen, sollten Sie schnell handeln! Zuerst müssen Sie den Befall unbedingt der Hausverwaltung melden! Die deutsche Küchenschabe zählt nämlich zu den meldepflichtigen Schädlingen und laut Wiener Schaben-Verordnung ist eine Bekämpfung vorgeschrieben.

Damit machen Sie es Schaben schwer

Grundsätzlich kann man Schaben schwer vorbeugen. Sie kommen nicht durch mangelnde Hygiene, das heißt, dass man diese Lästlinge auch in sauberen Wohnräumen findet. Sobald Schaben eine Wohnung befallen haben, finden sie schnell Nahrung und Unterschlupf, sodass sie sich rasch fortpflanzen können.

 

Achten Sie daher darauf, Lebensmittel in geschlossenen Behältern aufzubewahren. Essensrückstände auf Geschirr oder Arbeitsplatten sollten Sie unverzüglich wegwischen. Auch Abfall sollte geschlossen verstaut werden. Am besten bringt man den Biomüll täglich außer Haus.

 

Sollten Sie Haustierbesitzer sein, achten Sie auf offene Futternäpfe. Lassen Sie diese nicht zu lange stehen und säubern Sie sie regelmäßig! So verhindern Sie ebenso eine Futterquelle für Schaben.

 

Unterschlupf finden Schaben überall in der Wohnung – in Kästen, hinter Regalen oder auch in Mauerritzen. Vorbeugend sollten Sie daher Ritzen und Spalten in Mauern regelmäßig kontrollieren und versiegeln. Die kleinen Quälgeister lieben feucht-warmes Klima – lüften Sie daher regelmäßig!

Der Attensam Profitipp

Schaben werden oft aus dem Urlaub eingeschleppt. Oft passiert es, dass sie sich als „blinde Passagiere“ in Koffern oder Kleidungsstücken verstecken. Nach der Urlaubszeit sollten Sie daher Ihr Reisegepäck auf Schädlinge überprüfen! Am besten macht man das über der Badewanne – so entdeckt man das Ungeziefer gleich beim Leeren des Koffers.

So wird man Schaben los

Sollten die ungebetenen Gäste dennoch auftauchen, ist rasches Handeln angesagt. Doch wie geht man am besten vor?

 

Im Handel finden Sie zwar zahlreiche Mittel, mit denen Sie feststellen können, ob und welche Schaben Sie haben. Aber um sie erfolgreich zu bekämpfen ist es unerlässlich, einen Experten hinzuzuziehen, um die Schädlinge nicht nur zu vertreiben, sondern gezielt zu bekämpfen und einen Wiederbefall zu verhindern.

 

Der Anruf beim Spezialisten ist also unumgänglich: Bei Attensam begutachtet ausgebildetes Fachpersonal die Lage, um die Plagegeister erfolgreich zu bekämpfen. Scheuen Sie sich nicht, bei einem Schädlingsbefall einen Profi zu kontaktieren und den Befall laut Meldepflicht bekanntzugeben! Dann können Sie sich an den eigenen vier Wänden bald wieder erfreuen – ganz ohne ungebetene Gäste!

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