Schädling

Hilfe, welcher Schädling greift meine Pflanzen an?


Die Tage werden wärmer, die Sonne scheint und die Pflanzen fangen an zu gedeihen. Es gibt doch nichts Schöneres, als seine Freizeit in einem gepflegten Garten mit vielen Bäumen, Blumen & Co zu verbringen!

 

Aber was tun, wenn die grünen Lieblinge von einem Schädling befallen werden? Im folgenden Blogbeitrag lesen Sie, welche Anzeichen auf diese gefräßigen Biester hinweisen und wie Sie dagegen vorgehen können. Außerdem mit dabei: Ein Attensam Profitipp.

Den Schädling identifizieren

Sobald Sie an ihren Grüngewächsen eine Veränderung bemerken, sollten Sie rasch handeln. Denn bleibt ein Schädling unerkannt, kann die Pflanze mit der Zeit völlig zerstört werden. Die häufigsten Anzeichen sind angefressene Blätter oder Früchte. Je nach Durchmesser der befallenen Stellen kann man den Drahtzieher dahinter herausfinden.

 

Raupen und Schnecken fressen eher größere Stücke aus den Blättern. Sie sind gut sichtbar und können deshalb mit freiem Auge erkannt und entfernt werden.

 

Kleinere Bissspuren an Blättern, Blüten und Früchten deuten auf einen anderen Schädling hin: Die kleinen roten Käfer, namens Lilienhähnchen, befallen vor allem Lilien, Schnittlauch und Zwiebeln von anderen Blumen. Ein Griff zu chemischen Hilfsmitteln ist nicht erforderlich – einfach mit der Hand entfernen.

 

Wenn Bissspuren an den Rändern von Blättern zu finden sind, ist das ein Hinweis auf Dickmaulrüssler. Sie leben sehr versteckt und sollten am besten zwischen April und Juni beziehungsweise zwischen August und September entfernt werden. Die natürlichen Feinde von diesem Schädling sind die Nematoden, die ausgesetzt werden, wenn sie schlafen.

 

Weitere Schädlinge, die auch oft gefunden werden, sind Buchsbaumzünsler, Apfelwickler und Kastanienminiermotten. Die Raupen des Buchsbaumzünslers verursachen vor allem Schäden indem sie Buchsbäume kahlfressen. Wenn man viele Obstbäume im Garten hat, trifft man aber auch häufig auf den Apfelwickler. Diese Raupen fressen sich in die Äpfel hinein und zerstören sie. Bereits im Februar sollten die Bäume daher auf einen Befall von Apfelwicklern kontrolliert werden.

Chemie nicht immer notwendig

Auch im Gemüsebeet ist ein Schädling wie der Kartoffelkäfer oder die Möhrenfliege oft anzutreffen. Der Kartoffelkäfer mit seinem gelb-schwarz gestreiften Panzer bevorzugt das Laub um die Kartoffelpflanze. Man kann ihn durch einfaches Absammeln leicht entfernen. Seine Eier und Larven sollte man mit einem Wasserstrahl schnellstmöglich zerstören, um die Fortpflanzung und somit Wiedereinnistung zu vermeiden.

 

Man kann auch auf natürliche Feinde der Schädlinge zurückgreifen – Nützlinge, wie zum Beispiel Laufkäfer oder Raupenfliegen.

Der Attensam Profitipp

Da gerade im Gemüsebeet keine Chemie angewendet werden sollte, kann man bestimmte Maßnahmen bereits im Vorhinein treffen: Spannen Sie ein Netz über die Pflanzen beziehungsweise über das Beet. Das verhindert, dass der Schädling überhaupt an die Pflanze gelangt.

Nicht nur bei Kartoffelkäfern, sondern auch bei Blattläusen gilt: chemische Hilfsmittel sind nicht zwingend erforderlich. Blattläuse sind eine der bekanntesten Schädlingsarten. Sie befallen sowohl Gartenpflanzen als auch Zimmerpflanzen und sind somit das ganze Jahr über präsent. Dieser Schädling ist grün oder braun und immer in einer Kolonie unterwegs. Finden kann man ihn immer auf der Blattunterseite. Er hinterlässt nach getaner Arbeit klebrige bzw. verpickte Blätter. Blattläuse kann man mithilfe eines Föhns einfach von den Blättern blasen. Sollte das nichts helfen, kann man Brennesseljauche auf sie sprühen. Außerdem kann auch hier mit Nützlingen, den natürlichen Feinden der Blattläuse, nachgeholfen werden – Marienkäfer, Spinnen und Schlupfwespen zählen dazu. Aber Achtung – es kann Verwechslungsgefahr mit den weißen Fliegen, die ebenfalls klebrige Blätter verursachen, bestehen. Weiße Fliegen können Sie mithilfe von Klebestreifen einfangen.

Die Milbe – klein, aber hartnäckig

Die Milbe ist ein Schädling, der schwierig zu erkennen ist, da er nur unter dem Mikroskop zu sehen ist. Man unterscheidet 2 Arten von Milben: Spinnmilben und Gallmilben.

 

Spinnmilben findet man vor allem an jungen Gartenpflanzen und Zimmerpflanzen. Sie saugen den Blättern einzelne Zellen aus, das Blatt scheint somit silbrig und blass. Der Speichel der Gallmilben verursacht hingegen filzige Beläge und Wucherungen an der Pflanze. Milben können durch wiederholtes Einsetzen eines starken Wasserstrahls entfernt werden. Spinnmilben können auch mithilfe eines Plastiksacks zerstört werden – einfach den Sack über die Pflanze binden. So sterben die Spinnmilben nach knapp zehn Tagen ab.

 

Professionelle Schädlingsbekämpfung

Wenn Sie zwar den Befall durch einen Schädling vermuten, jedoch selbst keinen feststellen können, steht Ihnen der Fachmann mit Rat und Tat zur Seite: Die Experten von Attensam sind im Thema Schädlingsbekämpfung bestens geschult und wissen, wie mit nahezu jedem Schädling richtig umzugehen ist. Innerhalb kürzester Zeit bekommen Sie die gefräßigen Pflanzenfresser so in den Griff und können sich an einem schädlingsfreien Garten erfreuen!

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