Heizung

Kontrolle und Wartung der Heizung – das Zuhause winterfest machen


Nicht mehr lange und der Winter ist da. Die Tage fallen kürzer aus, die Temperatur sinkt spürbar. Umso wichtiger, dass die Heizungsanlage richtig funktioniert. Dafür ist es wichtig, die Heizkörper kontrollieren und warten zu lassen. Wird die Heizung energieeffizient genutzt, können außerdem auch Kosten eingespart werden! Aber es gibt noch einen tollen Nebeneffekt: durch die Kontrolle und Wartung ist es im ganzen Haus dauerhaft kuschelig warm. Lesen Sie hier, was es heißt, die Heizungsanlage kontrollieren und warten zu lassen. Außerdem: Tipps, wie die eigenen vier Wände fit für den Winter gemacht werden. Ein Profitipp von Attensam darf auch nicht fehlen!

 

Apropos: Durch die Mannerschnitten-Produktion im 17. Wiener Gemeindebezirk können 600 umliegende Haushalte eingeheizt werden! Die Abwärme, welche beim Backen der Schnitten entsteht, liefert dem Betrieb selbst Energie. Zudem wird aber auch die Wärme an das lokale Fernwärmenetz abgegeben. Schon gewusst?

Heizung: Kontrolle und Wartung

Fachmänner können durch eine Kontrolle und Wartung feststellen, ob Verschmutzungen, defekte Teile oder falsche Einstellungen vorliegen. Denn ist dies der Fall, kann die Heizung die Energiekosten in die Höhe treiben. Deswegen werden diese Aufgaben am besten schon im Herbst durchgeführt. Also bevor zu heizen begonnen wird. Optimal ist es, die Heizungsanlage jedes Jahr kontrollieren und warten zu lassen.

 

Die Heizungskontrolle durch Profis beinhaltet zuerst eine oberflächliche Inspektion und Sichtprüfung. Viele Fehler, wie eine Korrosion, können nämlich durch fachlich geschultes Personal mit bloßem Auge erkannt werden. Korrosion ist eine chemische Reaktion von einem Metall und seiner Umwelt. Durch die Reaktion entsteht ein neuer Stoff mit neuen Eigenschaften. Meistens ist diese aber nicht erwünscht. Bei der Heizung handelt es sich vor allem um die Rostbildung. Diese Korrosion entsteht durch die Verbindung von Eisen und Sauerstoff. Begünstigt wird dies auch noch durch andere Umstände, wie zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit.

 

Zusätzlich werden dann auch noch die Heizungsregelung und der Brenner untersucht. Genauso wie die Umwälzpumpe und ihr Kreislauf sowie Puffer- und Warmwasserspeicher. Die Regelung sorgt für die gewünschte Temperatur. Der Brenner verwandelt chemische Energien von Brennstoffen wie Gas oder Öl in Wärme. Die Umwälzpumpe wird auch Heizungspumpe genannt und sorgt für die Zirkulation zwischen Heizungswasser und Heizkörpern. Die Speicher dienen zur Zwischenspeicherung von im Moment nicht benötigten Wärmeerzeugnissen. Wichtig ist auch, dass Filter oder Düsen – also Verschleißteile – unter die Lupe genommen werden. Geschaut wird, ob diese weder beschädigt noch verschmutzt sind.

Die Wartung

Zur Wartung zählt das Korrigieren falscher Einstellungen. Aber auch das Austauschen defekter Teile gehört dazu. Ebenso wie das richtige Einstellen des Brenners, etc. Zur Wartung zählt auch das Entlüften der Heizung. Das bedeutet, dass mit einem sogenannten Entlüfterschlüssel ein Ventil am Heizkörper selbst geöffnet wird. Überschüssige Luft, die sich im Heizkreislauf befindet, kann so austreten. Das ist auf jeden Fall eine sehr bedeutende Aufgabe. Denn befindet sich Luft im Heizkörper, kann es sein, dass die Heizung nicht die gewünschte Leistung erbringt. Außerdem können sich auch Geräusche wie ein „Gluckern“ bemerkbar machen. Eventuell muss Wasser nachgefüllt werden. Wasser braucht der Heizkörper, um richtig heizen zu können.

 

Die Kontrolle und Wartung zahlen sich bestimmt aus, wenn man bedenkt, dass in einem österreichischen Haushalt durchschnittlich etwa 50 Prozent aller Energiekosten für die Raumheizung ausgegeben werden.

 

Wie kann zusätzlich Geld gespart werden?

Außerdem kann man mit 7 einfachen Tricks auch ein bisschen Geld sparen:

  1. Raumtemperatur: Schon durch ein Grad weniger, können 6 Prozent gespart werden. 22 Grad sind für das Wohnzimmer ideal, 18 Grad für das Schlafzimmer.
  2. Thermostate: Sind sie programmierbar, können sie den Verbrauch an Energie bis zu 10 Prozent senken. Solche Thermostate sind im Baumarkt erhältlich.
  3. Heizkörper freilegen: Wenn die Heizung nicht durch Möbel verstellt sind, kann sich die Wärme im Raum besser ausbreiten.
  4. Urlaub: 15 Grad, wenn man verreist sind optimal. Denn wenn es zu kalt im Haus ist, wird zu viel Energie beim erneuten Aufheizen verbraucht. Das zerrt auch an den Heizkosten.
  5. Möbel: Diese sollten nicht direkt an die Wand gestellt werden, sonst kann es passieren, dass die Wand weiter auskühlt, da dazwischen kein Platz für Wärme ist.
  6. Stoßlüften: Es ist besser regelmäßig für wenige Minuten die Fenster zu öffnen. Dauerhaftes Kippen hingegen ist eher schlecht. Warum? Dazu später mehr.
  7. Rolläden: Sie dienen zur zusätzlichen Isolierung. Mit ihnen lassen sich ganze 20 Prozent an Heizaufwand sparen!

Übrigens: Vor allem in Neubauten wird immer häufiger auf eine Fußbodenheizung gesetzt. Fußbodenheizungen sind kaum zu warten. Sie haben auch eine relativ lange Lebensdauer von etwa 40 Jahren.

Was steht noch an, um das Zuhause winterfest zu machen?

Neben der Kontrolle und Wartung der Heizung ist es außerdem wichtig, auf ein paar andere Kleinigkeiten im Haus zu achten. Fenster und Türen sollten gut abgedichtet sein, damit die eigenen vier Wände gut gedämmt sind. Zur Abdichtung kann Silikon verwendet werden. Für kleine Stellen reicht eventuell sogar ein sogenanntes Dichtband.

 

Dazu sollte mehrmals am Tag stoßgelüftet werden, anstatt den ganzen Tag die Fenster zu kippen. Das beugt übrigens auch Schimmel vor! Weiters sollte bei Rohren, die frostgefährdet sind, am besten das Wasser ausgelassen werden. Sonst können diese frieren und womöglich sogar platzen! Deswegen einfach den Wasserhahn öffnen und vom Trinkwassersystem trennen.

 

Wenn das Haus oder die Wohnung noch nicht herbstfit ist, dann sollten einige Tätigkeiten noch schnell erledigt werden! Lesen Sie hier, welche Aufgaben optimalerweise im Herbst abgearbeitet werden sollten. Spätestens, bevor der Winter eintrifft!

 

Der Attensam Profitipp

Das Entlüften können Sie auch einfach selbst durchführen! Zu Beginn werden alle vorhandenen Thermostate voll aufgedreht. Dann wird die Umwälzpumpe abgestellt und 30 bis 60 Minuten abgewartet. Am besten ein Gefäß unter das Ventil halten, da Wasser austreten wird. Nun wird das Ventil langsam und vorsichtig aufgedreht, ca. eine halbe Drehung. Es ist wichtig, das Ventil nicht komplett herauszudrehen. Denn tritt Wasser aus, kann es in kürzester Zeit nicht wieder zugedreht werden. Das Heizwasser würde eventuell sogar komplett herausfließen. Bei einem Zischen tritt die Luft aus der Heizung aus. Ist die Luft ausgetreten, kommt Wasser. Jetzt schnell das Ventil wieder zuschrauben. Begonnen wird beim höchstgelegenen Heizkörper, also im Dachgeschoss beispielsweise. Denn hier sammelt sich die Luft am meisten. Muss Wasser nachgefüllt werden, prüfen Sie zuerst den Wasserdruck an der Anlage. Der Druckmesser, das sogenannte Manometer, liegt normalerweise zwischen 1 und 2 bar. Bei einem zu geringen Druck, gehört Wasser nachgefüllt. Viele Manometer haben für den idealen Bereich vorgegebene Markierungen. Wie nach Bedienungsanleitung einen sauberen Schlauch anstecken. Je nach Gerät muss es ein bestimmter Schlauch sein. Manchmal genügt auch der Gartenschlauch. Wasser langsam aufdrehen und das Manometer beobachten. Wenn genügend Wasser eingefüllt wurde, das Wasser abdrehen. Den Schlauch entfernen und die Umwälzpumpe wieder aufdrehen.

Attensam kontrolliert und wartet

Es ist also sehr wichtig, die Heizung überprüfen zu lassen. Dann ist auch eine richtig funktionierende Heizanlage auf jeden Fall gewährleistet. Wurde heuer noch keine Kontrolle oder Wartung durchgeführt? Kein Problem! Attensam übernimmt diese Aufgabe mit Vergnügen. Fachmännische Techniker der Haustechnik & Wartung führen regelmäßige Sichtkontrollen durch. Außerdem wickelt Attensam die Ölanlieferung beziehungsweise die Anlieferung alternativer Brennstoffe gerne ab! Damit den kalten Monaten nichts mehr im Wege steht!

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