Legionellen

Legionellen – Vorbeugung, Kontrolle, Hilfe


Legionellen sind stäbchenförmige, sporenlose, gram-negative Bakterien, die in der Familie Legionellaceae zusammengefasst werden. Mit ihnen ist nicht zu spaßen. Werden sie eingeatmet, kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Die Anzahl der Erkrankungen steigt jedenfalls an. Was tun dagegen? Ganz klar: das Trinkwasser sorgfältig überprüfen! Auch wenn sich Österreich mit seinem guten Trinkwasser glücklich schätzen kann – sinnvoll sind Überprüfungen in Gebäuden, die eine zentrale Wasseraufbereitung oder eine gemeinsame Aufbereitungsanlage für das Warmwasser aufweisen, allemal. Lesen Sie hier das Wichtigste über Legionellen und welche Maßnahmen man selbst ergreifen kann.

Was muss ich über Legionellen wissen?

Legionellen lieben vor allem warmes Wasser: Ab 5 Grad können sie überleben und sterben erst ab, wenn das Wasser auf mindestens 60 Grad erhitzt wird. Menschen können sich infizieren, wenn sie feinste, mit Legionellen belastete Wassertropfen oder Staubpartikel einatmen. Dann kann man sich auch die Legionärskrankheit einfangen – eine schwere Lungenentzündung. Risikogruppen sind vor allem diejenigen, die ein geschwächtes Immunsystem haben. Auch Raucher und Personen mit chronischen Lungenerkrankungen sind gefährdet. Keine Gefahr besteht hingegen, wenn belastetes Wasser getrunken wird!

Übertragungsherde können zum Beispiel Duschen oder schlecht gewartete Whirlpools und Klimaanlagen sein. Auch in verzweigten Wassersystemen können Legionellen vorkommen. Diese finden sich unter anderem in Spitälern, Alters- oder Pflegeheimen, öffentlichen Bädern oder Hotels wieder.

Präventivmaßnahmen gegen Legionellen

Wasser, genauer gesagt Trinkwasser, fließt täglich aus unseren Leitungen. Sprich wir nutzen es nicht nur zum Trinken und Kochen, sondern auch zum Duschen, Gießen und für viele weitere Tätigkeiten. Eine Person benötigt in etwa 135 Liter Wasser täglich!

Legionellen vermehren sich dann, wenn das (Trink-)Wasser eine Zeit lang steht. Vor allem zwischen 25 und 45 Grad. Daher ist es empfehlenswert, die Leitungen rinnen zu lassen, wenn sie länger nicht verwendet wurden. Am besten solange, bis sich die Temperatur konstant eingependelt hat. Typische Beispiele, wann man das am besten machen sollte, sind: nach dem Urlaub, nach längeren Spitalsaufenthalten oder auch bei Wochenendhäusern. Dann ist die Gefahr nicht allzu groß, sich mit Legionellen anzustecken.

 

Der Attensam Profitipp

Es ist auf jeden Fall ausreichend, das Wasser zwei bis drei Minuten rinnen zu lassen. Bei täglichem Gebrauch ist diese Maßnahme ohnehin nicht notwendig. Sie ist aber dann empfehlenswert, sobald die Leitungen 24 Stunden oder länger nicht verwendet wurden. Außerdem sollte das Wasser mindestens einmal jährlich einer professionellen Untersuchung auf Legionellen unterzogen werden.

Attensam überprüft das Trinkwasser

Zum einen sind Vorkehrungen, wie das Trinkwasser eine Zeit lang laufen zu lassen, wichtig. Diese können ohne Probleme selbst in die Hand genommen werden. Auf der anderen Seite sollten aber auch in regelmäßigen Abständen Proben entnommen werden. Am besten überlässt man diese Aufgabe dem Fachmann. Wem also, wenn nicht Attensam? Die Kontrolle des Wassers hinsichtlich Legionellen übernimmt das Profiteam der Haustechnik und Wartung zusammen mit einem akkreditierten Labor gerne für Sie. Auch bei weiteren Fragen zu diesem Thema steht Attensam zur Seite. Fest steht: Gesundheit ist ein wichtiges Gut, das definitiv bewahrt werden soll!

 

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