Streusalz

Streusalz – Rutschfrei durch den Winter


So schön Schnee auf Feldern und Bergen auch ist, so gefährlich kann er auf Straßen, Geh- und Radwegen werden. Auf schnee- und eisbedeckten Flächen gibt es oft Glatteis und damit Rutschgefahr, was jeden Winter zu zahlreichen Verletzungen führt. Um möglichst ohne Verstauchungen, Prellungen oder gar Brüchen durch die kalten Monate zu kommen, muss der Streudienst her. Durch verschiedenste Streuarten, wie Auftaumittel und Splitt werden die Tücken des Winters im Zaum gehalten. Seit Ende der 50er Jahre wird in Österreich auf Streusalz gesetzt, um Flächen möglichst eisfrei zu halten.

Streusalz richtig anwenden

Streusalz hat den Vorteil, dass es Eis selbst bei niedrigsten Temperaturen zum Tauen bringt. Der Einsatz von Salz birgt jedoch, wie auch jedes andere Auftaumittel, auch Nachteile für die Umwelt wenn es nicht richtig dosiert ist.

Folgendes ist zu beachten:

  • Erlaubte Streuarten können von Ländern bzw. Städten oder Gemeinden in eignen Winterdienstverordnungen festgelegt werden. Unbedingt zu beachten sind auch Salzstreuverbote in der Nähe von Grünflächen, wie dies die Winterdienstverordnung 2003 für Wien festlegt.
  • Auf die Korngröße kommt es an: Kleine Salzkörner erzielen schnellere Ergebnisse, wirken aber auch dementsprechend kurz. Grobe Körner wirken langsamer, dafür bleiben die Flächen aber auch länger eisfrei. Eine Mischung aus feinem und grobem Salz erzielt die besten Ergebnisse.
  • Sparsam streuen: Streusalz & andere Auftaumittel belastet Natur aber auch Karosserien. Deshalb gilt beim Streuen immer: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
  • Erst räumen, dann streuen: Gestreut werden geräumte Flächen. Regelmäßiges Schneeräumen kann außerdem der Eisbildung vorbeugen.

Der Attensam Profitipp

Um Flächen zu enteisen ist eine halbe Handvoll Streusalz pro Quadratmeter in der Regel ausreichend. Für optimale Ergebnisse ist eine gleichmäßige Verteilung des Streusalzes wichtig. Bei größeren Flächen empfiehlt sich der Einsatz eines Streuwagens.

Tipps für HundebesitzerInnen

Für unsere vierbeinigen Freunde kann Streusalz auf Gehwegen schnell unangenehm werden und zu Verletzungen oder gar Entzündungen der sensiblen Pfoten führen. Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich Hundepfoten vor dem Gassigehen einzucremen und nach der Rückkehr gründlich zu reinigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann es auch mit speziellen Pfotenschuhen probieren.

Winterservice vom Profi

Um auf der sicheren Seite in Sachen Streusalz und Schneeräumung zu sein, lohnt es sich einen Profi heranzuziehen. Das Attensam Winterservice kümmert sich um kontinuierliche Räum- und Streuvorgänge Ihrer Flächen und so können Sie den Winter unbesorgt eis- und verletzungsfrei genießen.

 

Mehr Infos zum Thema gibt es in unserem Winterdienst Blogbeitrag.

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