Schimmel

Vorsicht: bei Kälte droht Schimmel am Fenster


Schimmel ist eine Art von Pilzen. Bei Schimmelpilzen kann man bis zu 150.000 Arten unterscheiden! Ihre Pilzfäden machen sich oft als weiße, grüne, graue oder schwarze Beläge sichtbar. Kommen diese im Haus oder in der Wohnung vor, besteht womöglich eine Gefahr für die Gesundheit. Denn Schimmelsporen oder Pilzgifte können über die Luft in die Atemwege gelangen, Allergien oder asthmatische Erkrankungen auslösen. Aber auch Kopfschmerzen, Halskratzen, Übelkeit, Müdigkeit, Ekzeme und einige weitere Symptome oder Krankheiten können folgen. Daher ist es auf jeden Fall wichtig, die Spuren zu beseitigen. Natürlich ist es schon im Vorhinein am besten, der Schimmelbildung überhaupt entgegenzuwirken. Wie Schimmel entsteht, wie dieser vermieden sowie beseitigt werden kann, lesen Sie hier. Attensam verrät Ihnen zudem, nach welchen Tätigkeiten das Lüften besonders empfehlenswert ist.

Wie entsteht überhaupt Schimmel?

Die Schimmelbildung kommt durch Kondenswasser am Fenster zustande. Erklären lässt sich dies durch die physikalischen Eigenschaften der Luft. Wenn die Luft warm ist, kann sie mehr Wasser aufnehmen. Sobald diese warme Luft dann auf das kalte Fenster trifft, kühlt die Luft ab und lässt Kondenswasser zurück. Den gleichen Vorgang kann man bei einer Wasserflasche aus dem Kühlschrank beobachten. Holt man diese aus dem Kühlschrank, sieht man zuerst kein Wasser. Lässt man sie länger an der Luft stehen, bilden sich Wassertropfen an der Oberfläche. Feuchtigkeit ist das, was der Schimmel zum Leben braucht. Vor allem ab einer Luftfeuchtigkeit über 60 Prozent besteht die Gefahr, dass es zur Schimmelbildung kommt.

Schimmelpilze zeichnen sich durch kleine oder große dunkle Flecken ab. Diese können sich an Fenstern, Decken, Wänden oder Möbeln abzeichnen. Es kann zudem ein muffiger, modriger Geruch wahrgenommen werden. Dennoch gibt es auch Schimmelpilze, die nicht so einfach zu erkennen sind. Der weiße Schimmel wird nämlich erst nach einiger Zeit schwarz. Auch Gerüche sind nicht immer direkt wahrnehmbar, denn an schwache Gerüche gewöhnt man sich schnell. Gerade deshalb ist es enorm wichtig, diesen Schimmelpilzen die Stirn zu bieten.

Wie kann ich die Schimmelbildung vermeiden?

Egal ob Sie bislang noch keinen Schimmel hatten oder diesen schon einmal entfernt haben. Der Schimmelbildung entgegenzuwirken ist außerordentlich wichtig.

Damit keine Schimmelpilze entstehen können, sollte in der kalten Jahreszeit genügend geheizt werden. Es gilt, die Zimmer gleich- und regelmäßig zu beheizen. So wird der Feuchtigkeit entgegengewirkt und infolgedessen auch der Schimmelbildung. Aber nicht nur das Heizen ist wichtig. Denn genauso hat das regelmäßige Lüften eine hohe Bedeutung! Es wird empfohlen, die Fenster zwei oder drei Mal pro Tag für etwa 5-10 Minuten aufzureißen. Auch das sogenannte Querlüften wirkt der Schimmelbildung entgegen. Das bedeutet, dass Fenster, die gegenüberliegen, zur selben Zeit geöffnet werden! Sollten Sie die Möglichkeit dafür haben, dann nehmen Sie sich diesen Tipp am besten zu Herzen. Das Lüften sorgt für einen Luftaustausch und dadurch für das Vorbeugen von Schimmel. Gekippte Fenster sind auf jeden Fall zu vermeiden! Denn die Wandoberflächen über den Fenstern kühlen durch die kalten Temperaturen enorm aus. Dadurch kann sich Feuchtigkeit an diesen Stellen schnell absetzen und die Schimmelbildung hat freie Bahn.

 

Schimmel

Schimmel selbst entfernen?

Am Fenster kann man kleinere, oberflächige Schimmelbildungen selbst entfernen. Das gilt zumindest für Materialien wie beispielsweise lackiertes Holz, Glas oder Metall. Einfach mit einem nicht chemischen Reinigungsmittel putzen. Denn chemische Mittel können wiederum schlecht für die Gesundheit sein. Dann noch mit einem mindestens 70-prozentigen Alkohol abwischen und abtrocknen. So ein Spiritus ist in der Apotheke oder in der Drogerie erhältlich.

Dichtungen, wie aus Silikon oder Kunststoff, müssen gegen neue ausgetauscht werden. Hier ist es auf jeden Fall wichtig, Profis heranzuziehen und nicht selbst tätig zu werden. Genauso, sobald unbehandeltes Holz befallen ist. Da lässt sich der Schimmel nicht einfach abwischen. Zudem können Profis besser feststellen, ob es sich um einen oberflächlichen oder tieferliegenden Befall handelt.

Wie vorher beschrieben, können sich Schimmelsporen an vielen verschiedenen Orten breitmachen. Aus diesem Grund ist es dringend notwendig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Es ist nämlich wichtig, nicht nur die Feuchtigkeit aus Wänden, Fensterrahmen, etc. zu bekommen, sondern auch die Quelle selbst dauerhaft zu beseitigen. Denn nur dann kann einem erneuten Schimmelbefall entgegengewirkt werden!

Der Attensam Profitipp

Bestimmte Tätigkeiten im Haushalt fördern den Anstieg der Luftfeuchtigkeit zusätzlich. Das kann zum einen das Aufhängen der Wäsche sein, wenn sie zu nass oder feucht ist. Am besten hängt man daher die Wäsche auf dem Balkon oder im Garten auf. Wer das im Winter nicht möchte, sollte auch hier nachher die Luftfeuchtigkeit durch Lüften oder Heizen wieder aus den Räumen schaffen. Auch beim Kochen kann viel Wasserdampf und daher Luftfeuchtigkeit entstehen. Einfach die Dunstabzugshaube – wenn vorhanden – einschalten oder die Fenster öffnen. Nach dem Bügeln ebenfalls gut lüften! Auch das Badezimmer ist eine Quelle für Luftfeuchtigkeit und somit für Schimmel. Auch hier ist das Lüften sehr wichtig. Geht das nicht, weil das Bad beispielsweise kein Fenster hat, unbedingt die elektrische Lüftung einschalten! Auch nach dem Duschen noch ein wenig laufen lassen, um die feuchte Luft aus dem Raum zu bekommen. Ratsam ist es auch, die Türe geschlossen zu halten, da sonst das Feuchte in die restlichen Zimmer übergehen und zur Schimmelbildung beitragen kann.

Attensam entfernt Ihre Schimmelbildungen

Schimmel muss unbedingt entfernt werden! Am besten überlässt man diese Aufgabe einem Profi. Dann weiß man, dass die Schimmelbildungen fachgerecht beseitigt worden sind. Attensam steht nicht nur bei Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung. Qualifizierte Mitarbeiter übernehmen diese Tätigkeit sehr gerne! Attensam sorgt für eine sachgerechte Entfernung. Das gilt nicht nur für Schimmelpilze am Fenster, sondern auch zum Beispiel an Wänden! Hier helfen die Profis außerdem bei der Abklärung, wodurch der Schimmel entstanden ist. Auch Sanierungsarbeiten werden durchgeführt, wenn zum Beispiel nach dem Entfernen ausgemalt werden muss.

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