+ 43 5 7999 100

Wildkraut oder Unkraut?

Peter Sauer, Gärtnermeister bei Attensam,
erklärt uns welche Pflanzen aus dem
Blumenbeet verschwinden müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Generell gilt: verschwinden soll, was nicht beabsichtigt gepflanzt wurde. Was Unkraut ist und was nicht, liegt im Auge des Betrachters. Giftige Pflanzen kommen sehr selten in Hausgärten vor. Von den heimischen Pflanzen sind es rund 150 Arten. Klassische Giftpflanzen sind in Wien generell verboten, daher ist ihr Auftreten rar. Darunter fallen beispielsweise Goldregen, Essigbäume, Thujen oder Eiben. Diese Pflanzen sind in Kindergärten gänzlich verboten, da Kinder gerne bunte Beeren in den Mund stecken und damit einer höheren Gefahr ausgesetzt sind.

 

Uns ist allerdings kein Fall bekannt bei dem sich jemand tatsächlich vergiftet hätte, da die Dosierung dafür sehr hoch sein müsste. Die Beschwerden können allerdings über Bauchschmerzen, Fieber, Erbrechen, Durchfall bis zu Verätzungen im Mund und Rachenraum, Herz-Kreislaufbeschwerden und Sehstörungen sein.

 

Verzehr von Wildkräutern

Verschiedenste Wildkräuter eignen sich zum Verzehr. Löwenzahn findet sich vermehrt in Salaten wieder. Eine günstige und überall verfügbare Pflanze, die früher öfter in der Küche verwendet wurde und heute wiederentdeckt wird. Brennesseltee ist gut für die Durchblutung und auch Spitzwegerich eignet sich bestens für Tee.

 

Was tun, wenn Unkraut immer und immer wieder kommt?

Gleich vorweg: Es gibt kein Allheilmittel gegen Unkraut. Auch wenn man im gesamten Garten täglich Unkraut jäten würde, würde es trotzdem wieder nachwachsen. Denn selbst wenn der eigene Garten unkrautfrei ist, sind es die Nachbargärten meist nicht. Von dort werden die Samen in alle Richtungen verweht, die auch in unserem Garten landen. Das lässt sich nicht vermeiden.

 

  • Kurze Mähintervalle

Eine Möglichkeit Unkraut einzudämmen ist, die Mähintervalle bei Rasenflächen möglichst kurz zu halten. Mit dieser Methode schneidet man die ungebetenen Pflanzen ab bevor sich Blüten ausbilden können. Das verhindert in weiterer Folge die Bildung von Samen. Außerdem hat ein Garten mit kurzem Rasen den Vorteil, dass man ungebetene Pflanzen weniger sieht. Genauere Informationen dazu, wie oft man seinen Rasen idealerweise mähen sollte, haben wir in einem anderen Text bereits aufgegriffen. („7 Tipps zum Rasen Mähen“)

  • Jäten

Den gleichen Effekt wie mähen hat jäten. Wenn man die ungewollten Pflanzen immer wieder ausreißt, haben sie keine Chance Blüten und Samen auszubilden. Allerdings können Pflanzensamen, wie bereits erwähnt, weite Strecken zurücklegen und aus einem fremden Garten in den eigenen gelangen.

 

 

 

Demnach ist es unmöglich dauerhaft sicherzustellen, dass sich im eigenen Garten überhaupt kein Unkraut ansiedelt. Dieser Wunsch ist und bleibt Sisyphusarbeit. Allerdings stellt sich auch die Frage, ob man mit seinem Garten überhaupt so streng sein sollte. Monokulturen sind generell krankheitsanfälliger und laugen den Boden schneller aus.

 

Welche konkreten Leistungen bietet Attensam zur Grünflächenbetreuung an?

 

Haben Sie Fragen oder interessieren Sie sich für eine unserer Leistungen? Dann füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus und wir nehmen so schnell wie möglich mit Ihnen Kontakt auf.